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Solarleistung steigt auf über 35 Gigawatt, Vergütung sinkt um 1,4 Prozent

04.11.2013:

Die Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt zum 1. November und 1. Dezember 2013 sowie zum 1. Januar 2014 um jeweils 1,4 Prozent. Die Degressionsschritte ergeben sich aus den nun von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Zubauzahlen für September 2013 beziehungsweise aus der Bilanz für den Zeitraum Oktober 2012 bis September 2013. Demnach wurden der Bundesnetzagentur für diese zwölf Monate Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 4,06 Gigawatt gemeldet, davon 290,89 Megawatt im September 2013.Damit überschreitet die in Deutschland installierte Solarstromleistung zum 30. September die Marke von 35 Gigawatt. Laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkt die Einspeisevergütung jeden Monat automatisch um ein Prozent, sofern sich der Zubau in einem Korridor von 2,5 bis 3,5 Gigawatt jährlich bewegt. Bei Abweichungen wird die Vergütungsdegression verlangsamt oder beschleunigt. Da die aktuellen Zahlen den Korridor um gut 0,5 Gigawatt überschreiten, wird die Degression um zusätzlich 0,4 Prozentpunkte auf insgesamt 1,4 Prozent erhöht. Zuletzt war die Einspeisevergütung mit einer monatlichen Degression von 1,8 Prozent für den Zeitraum August 2013 bis Oktober 2013 angepasst worden. Ende Januar 2014 wird die Bundesnetzagentur die Höhe der Vergütungskürzung für das am 1. Februar beginnende, darauffolgende Quartal veröffentlichen. Aufdachanlagen bis zehn Kilowatt Leistung erhalten nun bei Inbetriebnahme ab dem 1. November 14,07 Cent je Kilowattstunde, ab 1. Dezember 13,88 und ab 1. Januar 13,68 Cent je Kilowattstunde. Größere Anlagen erhalten für den Anlagenteil von zehn bis 40 Kilowatt 13,35 / 13,17 / 12,98 Cent, für den Anlagenteil bis ein Megawatt gelten 11,91 / 11,74 / 11,58 Cent. Für Anlagenleistungen von einem bis einschließlich zehn Megawatt sowie generell für Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt gibt es 9,74 / 9,61 / 9,47 Cent je Kilowattstunde.

 

Quelle: © PHOTON