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Solarstrom-Einspeisevergütung soll künftig monatlich um bis zu 2 % sinken;

Solarstrom-Einspeisevergütung soll künftig monatlich um bis zu 2 % sinken; Unionspolitiker Hirte: Energiewende muss bezahlbar und verkraftbar sein

20.01.2012

 Unionspolitiker Hirte: Wir wollen den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Dazu brauchen wir auch den SolarstromNach einemGespräch mit Vertretern der Solar-Branche kündigte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) an, die Kürzung der Solar-Förderung künftig monatlich vorzunehmen. "2011 kam es im 2. Halbjahr und besonders im Dezember zu einem Endspurt bei neuen Solaranlagen, die für das ganze System nicht gut war", kommentiert informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte.

"Wenn, wie bisher, alle halbe Jahre die Förderhöhe deutlich sinkt, startet vorher eine chaotische Rallye ohne Streckenplan?, betont Hirte in einer Pressemitteilung.
Unionspolitiker Hirte: Wir wollen den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Dazu brauchen wir auch den Solarstrom


Einspeisevergütung soll ab Mai pro Monat um bis zu 2 % sinken.

Die neuen Pläne sehen laut Hirte vor, dass die Solar-Förderung ab Mai monatlich um bis zu 2 Prozent sinkt. ?Damit könnte man kurzfristig auf Entwicklungen reagieren, die einzelnen Schritte wären aber immer überschaubar. Auch für die Solar-Branche wäre diese zeitnähere Variante von Vorteil. So muss man nicht immer am Jahresende die Debatte neu aufmachen, alle hätten eine bessere Planbarkeit.?
An den Zielen der Energiewende ändere dies aus Sicht Hirtes nichts: ?Wir wollen den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien. Dazu brauchen wir auch den Solarstrom. Wichtig ist aber, dass die Energiewende für alle verkraftbar ist - für die Verbraucher, aber auch für die Stromnetze.?
Hirte: Mit dem Photovoltaik-Zubau vom Dezember könnte man theoretisch alle Haushalte in Sachsen und Thüringen mit Solarstrom versorgen 2011 seien Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von 7.500 Megawatt (MW) errichtet worden, davon 3.000 MW im Dezember. ?Allein mit dem Dezember-Ausbau könnte man theoretisch ? zumindest unter Voll-Last im Sommer ? alle Haushalte in Sachsen und Thüringen mit Strom versorgen. Ein so schneller Ausbau ohne Speichertechnologien kann nicht funktionieren. Wir helfen dem Klima und der Energiewende aber nicht, wenn die Netze unter dieser Last zusammenbrechen?, erläuterte Hirte.

Die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) soll laut Hirte in den kommenden Wochen beraten und voraussichtlich noch vor Ostern verabschiedet werden.

20.01.2012 | Quelle: Christian Hirte (MdB), Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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